Dein Weg zur AIDAcara Kussmund Kreuzfahrt

AIDAcara Reisebericht: „Von Bari nach Mallorca“

Diesmal hatten wir uns für die Reise „Von Bari nach Mallorca“  mit der AIDAcara entschieden, weil wir beide noch nie auf Sardinien und Santorin waren, ich noch nie auf Menorca und der Rest (bis auf Katakolon und Malta) war sehr lange her, quasi also fast alles neu.

Mit AIDA waren wir zuletzt 2012 unterwegs gewesen, das letzte Mal mit der Cara bereits  2008 in einer Innenkabine. Wegen eines besonderen Anlasses gab's bei dieser Reise aber eine Juniorsuite, im Premium Tarif mit An-und Abreisepaket von AIDA.

Wir waren deswegen natürlich gespannt, was uns mit der Suite und AIDA generell erwartete, da sich doch im Laufe der Jahre einiges geändert hatte. So wurde z.B. die Cara im Februar 2019 renoviert, u.a. dabei die Juniorsuiten vollkommen neu gestaltet,  AIDA hatte inzwischen Getränkepakete eingeführt usw. Wir hatten uns für das Comfort Paket entschieden und fürs Internet hatte ich die Social Media Flat gebucht, dazu kamen noch 250 MB Datenvolumen, die als Geschenk bei der Premium Buchung dabei waren.

AIDAcara Reisebericht

Von Bari nach Mallorca vom 13. Oktober bis 27. Oktober 2019 | Reiseziele: Bari – Katakolon – Piräus – Piräus – Rhodos – Kreta – Catania – Malta – Cagliari – Menorca Mallorca  | Gastautorin: Barb Scherkar

Bilder und Text © Barb Scherkar

12.10.19 Anreise Bremen – Hamburg

Unser Flug sollte zwar erst um 12:20 starten, aber  wir gehen gerne auf Nummer sicher und so hatte ich vorher eine Nacht im Hotel Radisson Blue am Hamburger Flughafen gebucht. Die Rail & Fly Tickets, die beim Anreisepaket von AIDA Cruises mit dabei sind, wenn man Premium gebucht hat, gelten ja auch schon einen Tag vor dem Abflug und auch einen Tag nach dem Rückflug, also kann man das ganz entspannt angehen.

So richtig entspannt wurde es dann doch nicht, denn nachdem wir zunächst mit dem Taxi zur Haltestelle der Nordwestbahn gefahren waren und von dort aus weiter mit der Bahn zum Hauptbahnhof Bremen, sind ausgerechnet in unseren Wagen (Metronom) noch 40 Schüler  eingestiegen, die von einer Schwimmfreizeit kamen. Der Wagen war vollgestopft bis auf den letzten Quadratzentimeter und ich hatte das Gefühl, ich kriege bald keine Luft mehr.

In Hamburg ging's weiter in die S1 Richtung Flughafen, Rolltreppen und  Fahrstuhl zum Bahnsteig runter waren natürlich defekt, aber ich habe einen kräftigen jungen Mann gebeten uns zu helfen, dann war die Schlepperei mit dem Gepäck nicht ganz so schlimm.

Nach Ankunft im Flughafen sind wir rüber zum Raddisson Blue, unser Zimmer war schon bezugsfertig (120,-€ ohne Frühstück), sodaß wir nicht allzu spät zu Mittag essen konnten.

Für unseren Flug mit ALBA Star, einer spanischen Chartergesellschaft, gab es leider keinen Vorabend Check-in und so haben wir uns nach einem Rundgang in Fuhlsbüttel aufs Zimmer zurückgezogen  und gehofft, daß die Anreise gut verlaufen würde. 

13.10.19 Flug Hamburg – Bari, Italien und Einschiffung ( Abfahrt 22:00)

Gemäß Reiseunterlagen war uns 20 kg Gepäck pro Person erlaubt und auf der Website von ALBA Star stand tatsächlich 5 kg Handgepäck, Panik! Deswegen hatten wir uns noch extra ultraleichte Bordtrolleys gekauft (1,8 kg Eigengewicht), aber als wir um kurz nach 10:00 eincheckten, hat man das Handgepäck vollkommen ignoriert. Das hatten wir bei Emirates schon ganz anders erlebt, da wurde  es tatsächlich gewogen und einige bekamen echte Probleme.

Die Plätze hatte ich vorher über MyAIDA kostenfrei reserviert und an Bord war eigentlich alles so wie bei TUIfly (Getränke und Essen mußte man bezahlen), zusätzlich gab es aber noch Monitore in der Decke, die die Route anzeigten. Der Sitzabstand in der Bong 737-800  war wie üblich in solchen Chartermaschinen, für mich okay, da ich ziemlich klein bin.

Der Flug startete pünktlich um 12:20, war angenehm, die Crew sprach Deutsch (mit nettem spanischen Akzent) und Turbulenzen gab's auch keine, sehr angenehm für mich, da ich trotz der vielen Flüge, die ich schon hinter mir habe, immer noch Flugangst habe, besonders, wenn es wackelt. Wir sind  pünktlich  um 14:30 in Bari gelandet und nachdem wir die Koffer vom Band geholt und die (sehr robusten) AIDA Kofferanhänger dran befestigt hatten, sind wir zum Ausgang, wo uns ein Mitarbeiter von AIDA erwartete, auf einer Liste abhakte und uns zum Transferbus Nr. 15 schickte. Nach 20 Minuten Wartezeit fuhr der dann auch los, die Fahrt bis zum Hafen dauerte ungefähr genauso lang und dort angekommen, mußten wir unser Gepäck selbst aus dem Bus holen und zur Kofferabgabe bringen.

 

Das Einchecken im Hafenterminal ging flott und als wir zu unserer Kabine kamen, stand der erste Koffer schon vor der Tür, der 2.  kam kurz danach.  Wir konnten noch auspacken, bevor wir um 17:30 zum Abendessen ins Marktrestaurant sind und anschließen um 19:00 zum Allergikertreff (mein Mann hat da diverse Probleme)

Um 20:30 fand die Rettungsübung statt, ganz traditionell mit Schwimmweste anlegen und draußen bei den Booten antreten. Wer aber nicht so lange stehen konnte (30 Minuten), durfte sich auf einen Klappstuhl setzen, denn die Passagiere waren größtenteils ältere Semester.

 Anschließend gönnten wir uns noch einen Absacker in der AIDA Bar, zwar war um 21.30 auch Sektbüffet am Pool, aber müde wie wir waren, war schlafen gehen einfach verlockender.

14.10.19 auf See, 24 Grad, Sonnenschein

Am ersten Seetag war das Wetter wunderbar, bei ca. 24 Grad und strahlendem Sonnenschein ging nur eine leichte Brise und von Seegang war nichts zu spüren.

Viele Passagiere lagen in der Sonne, aber wir mußten erst mal das Schiff neu erkundet, seit 2008 hatte sich doch einiges geändert. Natürlich wurde auch ein offizieller Rundgang mit den Gastgebern angeboten, aber in der Gruppe finde ich das nicht so gut, zu zweit hat man mehr Ruhe.

Um 11:30 war auf dem Pooldeck ein italienischer Brunch mit Pasta & Fisch angerichtet, falls man mittags lieber draußen essen wollte und überhaupt war das Programm vollgestopft mit allen möglichen Aktivitäten, u.a. Workshops, Kochschule, Tanzkurs, Shuffleboard, Kunstauktion, Fotoshooting am Bug, Ausgabe der Logbücher usw. usw.

Um 21:00 hat sich Kapitän Hanjo Müller mit seinen Offizieren im Theater vorgestellt, gefolgt von der Show  „AIDA Stars“ mit anschließender Autogrammstunde.

15.10.19 Katakolon, Griechenland, (07:00-19:30), 22 Grad, sonnig

Morgens, kurz vor 7.00, legten wir in Katakolon an und bereits um 7.15 hat der Kapitän das Schiff zum Landgang freigegeben. Es war noch dunkel, mein Mann schlief und ich war grade bei meinen morgendlichen Yogaübungen. Da wir grade vor einem Jahr in Katakolon waren, hatten wir keine Eile, erst mal in Ruhe frühstücken und um  9.30 ging's dann an Land.

Katakolon, mit nur rund 500 Einwohnern, ist ein Dorf in der Gemeinde Pyrgos auf der Peloponnes, in der griechischen Region Westgriechenland. Der Ort dient hauptsächlich als Ausgangspunkt für Kreuzfahrtpassagiere um Ausflüge nach Olympia zu unternehmen, aber auch in Katakolon selber werden einige Möglichkeiten für Unternehmungen angeboten.

Je nach Liegeplatz dauert es 2-8 Minuten zum Ortsanfang, wo sämtliche Anbieter der verschiedensten Transportmöglichkeiten stehen.
1. Fahrt nach Olympia: per Bus, Mietwagen, mit dem Zug oder Taxi. Der Zug kostet 10 Euro pro Person hin und zurück, Fahrplan siehe Bild. Ein Taxi nimmt für das gesamte Fahrzeug 80 Euro (auch hin und zurück), die Fahrzeit ist 30 Minuten, der Fahrer wartet dann eine Stunde und bringt einen wieder zurück. Preis des Busses weiß ich leider nicht. Mietwagen gibt es von AVIS bzw. Budget.

2. In Katakolon selber: es fahren mindestens 2 Bimmelbahnen, eine davon macht eine Tour zum Agios Andreas Beach, vorher noch mit Stop bei der Mercury Winery. Dauer 40 Minuten, 6 Euro für Erwachsene, Kinder 4 Euro, gefahren wird alle 45 Minuten. Pferdekutschen für ca. 10 Personen fahren auch im Ort, 5 Euro pro Person für 30 Minuten. Desweiteren kann man Segways oder Motorroller mieten, es ist also für jeden was da, der nicht die eigenen Füße benutzen möchte.

Beim Hafenausgang rechts ist die Promenade und parallel dazu die Hauptgeschäftsstraße. Danach kommt dann der Platz, wo die Bimmelbahnen und Pferdekutschen abfahren und der „riesige“ Bahnhof ist dort auch, mit Ticketverkauf.

Da uns Olympia so überhaupt nicht gereizt hat, ging es ziemlich anstrengend den Berg hoch zunächst über eine versteckte Treppe, die dann als Kopfsteinpflasterstraße ziemlich steil durch einen Pinienwald nach oben führte. Aber ich wollte das unbedingt, weil man von dort einen tollen Blick auf das Schiff hat und für gute Fotos mach ich einiges. Während wir da oben waren, lief grade die MSC Magnifica ein und später kam noch die Costa Luminosa, unsere kleine Cara dazwischen wirkte richtig niedlich. Bergrunter sind wir wieder über die sehr steile Kopfsteinpflasterstraße, die zum Schluß, ohne Vorwarnung für Autofahrer, zu einer schmalen Treppe wurde.

Unten angekommen, ging's noch auf der Uferstraße entlang und nach einer knappen Stunde wieder zurück, dann wären wir auch k.o. und verschwitzt, denn zwar lag die Temperatur nur so bei 22 Grad im Schatten, aber in der Sonne war es ganz schön heiß.

Nach dem wohlverdienten Mittagessen hatten wir deswegen nur noch Energie um faul am Pool rum zu liegen.

Abends stand um 21.30 eine Schlagerparty mit den AIDA Stars an Deck auf dem Programm und anschließend Alpen-Schlager Poolparty. Aber irgendwie war uns gar nicht so alpenmäßig zumute in dieser Umgebung, Toga Party wäre da irgendwie passender gewesen. Folglich verbrachten wir den Abend  wieder in der AIDA Bar, schließlich hatte ich noch nicht alle Rotweinsorten durchprobiert.

16.10.19 Piräus, Griechenland, (ab 13:00), 24 Grad, sonnig

Morgens wurden wir von einem wunderbaren Sonnenaufgang auf See geweckt und da wir erst mittags in Piräus ankommen sollten, konnten wir den Vormittag in Ruhe angehen lassen. Um 11.30 war zwar griechischer Brunch am Pool, aber wir haben es doch vorgezogen, im Calypso Restaurant zu essen, dabei konnte man auch gut das Einlaufen in den Hafen beobachten.

Piräus ist der historische Hafen der griechischen Hauptstadt Athen und hat mit rund 18,7 Millionen Passagieren jährlich (Stand: 2014) den größten Passagierhafen in Europa und den drittgrößten der Welt. Außerdem zählt Piräus zu den ersten zehn Häfen im Container-Verkehr Europas.  

Um 13.20 hat die AIDAcara an der Pier festgemacht, umgeben von jeder Menge Schiffen, u.a. die Norwegian Jade und die Costa Luminosa. Insgesamt sind 5 Kreuzfahrtschiffe lagen dort und am nächsten Tag sollte noch die Mein Schiff Herz kommen.

Unser Aufenthalt in Piräus war bis zum nächsten Abend um 19:00 geplant und da wir am nächsten Morgen einen Ausflug nach Athen gebucht hatten, mußten wir uns Piräus nachmittags natürlich noch ansehen, wie immer zu Fuß.  Für eigene Unternehmungen stehen aber auch jede Menge Taxis am Ausgang, der Weg zum Bus und der Metro ist nicht weit (Tagesticket 4,50€) und es gibt Hop on Busse und eine Bimmelbahn. Das Wetter war wieder herrlich, 24 Grad, Sonnenschein und eine leichte Brise.

Abends kamen um 21:30 lokale Gastkünstler aufs Pooldeck gefolgt von einer Jam Session mit dem AIDA Pianisten und den AIDA Stars. Ich habe  weiter in der AIDA Bar den Rotwein durchprobiert und „Don Cosimo“ schließlich  zu meinem Favoriten für die weitere Reise ernannt.

17.10.19 Piräus, Griechenland, (bis 19:30), 24 Grad, sonnig - mit Ausflug "Athen auf eigene Faust, (29,99€ p. P.)

Um 9.15 ging es los auf unseren Ausflug „Athen auf eigene Faust entdecken “ (29,99€ p. P.). Es gab keine Papiertickets mehr, die Bordkarte wurde einfach am Bus gescannt und den Treffpunkt sowie die genaue Startzeit erfuhr man entweder übers. Bordportal oder über Aufsteller bei den Ausflugscountern am Abend vorher.

Wie gesagt, 9.15 ging es los, Fahrzeit bis Athen gut 35 Minuten. Dort wurden wir dann ganz in der Nähe der Akropolis abgesetzt und hatten bis 13.00 Zeit uns umzusehen. Wir sind durch die engen Gassen vom Altstadtviertel Plaka an der rechten Seite der Akropolis hochgestiegen, dort hatte man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Mit den Menschenmassen ganz oben hin war nicht so unser Ding, in der Stadt gab es auch so genug zu sehen.

Als wir zur vereinbarten Zeit zum Treffpunkt kamen, konnten wir gleich in den Bus, der auch pünktlich ankam. Nur leider waren 5 Leute nicht da und nach etwas Wartezeit konnte der Fahrer dort nicht länger stehen und wir sind ohne diese 5 abgefahren, etwas Schwund ist ja immer. Und übrigens, der Taxitransfer zum Hafen kostet 30€, das Lehrgeld sollte dann wohl zu bezahlen sein.

Die Rückfahrt auf einer kürzeren Strecke dauerte nur 25 Minuten, sodaß wir um 13.30 wieder beim Schiff waren und noch in Ruhe das (wirklich leckere) Mittagessen genießen konnten (an diesem Tag bis 14.30).

Nachmittags war dann dösen am Pool angesagt, da der Vormittag doch mal wieder etwas anstrengend war mit den vielen Steigungen und Treppen, so ganz taufrisch sind war ja nun auch nicht mehr.

Abends trat der Gastkünstler Terrel Woodbury im Theater auf und anschließend war  Kopfhörerausgabe für die Silent Party auf dem Pooldeck um 22.00. Wir haben aber, wie üblich, die AIDA Bar heimgesucht und sind  früh schlafen gehen, denn am nächsten Tag war bereits um 8.20 Treffen für den Ausflug „Oia und Thira“ auf Santorin.

Ach ja, die NCL Jade, die  am Tag vorher noch gegenüber von uns lag, war abends abgefahren und  morgens kam dafür die Mein Schiff Herz, mit der wir vor einem Jahr fast genau um dieselbe Zeit unterwegs waren. In Santorin sollten wir sie auch wieder treffen, aber das wußten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht.

18.10.19 Santorini, Griechenland, (08:00 - 19:30), 22 Grad, teils sonnig - mit Ausflug "Oia und Thira" (49,99€ p. P.)

Die Santorin-Inselgruppe liegt im südlichen Ägäischen Meer etwa 120 km nördlich von Kreta und entstand in ihrer jetzigen Form durch einen Vulkanausbruch im 16. Jahrhundert v.Chr.  Mit ca. 18.000 Einwohnern lebt die Insel heute nahezu ausschließlich vom Tourismus, dazu noch etwas Wein- und Gemüseanbau. 

 Als ich kurz nach 6.00 aufstand, waren Regentropfen an der Balkontür und ich dachte schon, wie gemein, ausgerechnet in Santorin muß schlechtes Wetter sein! Aber nach dem Frühstück  legte sich das bald und es blieb es trocken. Treffen für unseren Ausflug „Oia und Thira“ (49,99 € p.P.) war um 8.20 im Theater, da getendert werden mußte. Allerdings waren das einheimische Boote, die uns dann bis zum Anleger brachten, wo auch die Busse standen. Von hier aus ging's über die Insel nach Oia, Ankunft kurz vor 10.00, da die ganze Tenderprozedur doch einige Zeit in Anspruch genommen hatte. Aber dafür kam dann dort schlagartig die Sonne raus und es wurde richtiggehend heiß.

Bis 11.40 hatten wir Freizeit und es ist mir tatsächlich gelungen, Bilder ohne viele Menschen aufzunehmen, da immerhin noch drei andere Schiffe mit uns auf Reede lagen (Mein Schiff Herz, Celestial Crystal und die Silver Sea Shadow). Anschließend fuhr uns der Bus nach Thira und wir bekamen Tickets für die Seilbahn, sodaß wir nach Belieben runter zum Bootsanleger und wieder zurück zum Schiff konnten. Wir hatten Glück und die Schlange bei der Seilbahn war nur kurz, somit mußten wir nicht die 550 Stufen der „Eselstreppe“ runter.

Um 13.00 kamen wir wieder an Bord, viele waren wohl aber noch an Land, denn beim Mittagessen war es ziemlich leer. Es wurde dann auch zunehmend diesiger und ich war froh, vorher bei wunderbarem Sonnenschein fotografiert zu haben.

Um 17.00 hatte ich einen exklusiven Termin um das Selection Restaurant zu fotografieren, es war schon eingedeckt für das Abendessen, da sieht das ja immer am besten aus. 

Highlight des Abends war um 21:30 die Show „Cotton Club“ im Theater gefolgt von Live Karaoke mit der Band „Take Six“ in der AIDA Bar. Die ersten Songs haben wir uns noch angehört, dann war der Tag aber auch lang genug und wir sind mal wieder früh ins Bett, außerdem macht Rotwein müde.

19.10.19 Rhodos, Griechenland (07:00-19:30), 23 Grad, sonnig

Rhodos, mit ca. 116.000 Einwohnern, ist die viertgrößte Insel Griechenlands. Rund die Hälfte der Bewohner lebt in der Stadt Rhodos, sie ist zugleich das touristische Zentrum der Insel.  Mit über 3000 Sonnenstunden im Jahr zählt Rhodos zu den sonnigsten Regionen Europas.

Als ich aufwachte, hatten wir schon in Rhodos angelegt, wir mußten  ja nicht so früh aufstehen und konnten in Ruhe frühstücken, da wir nur privat an Land wollten. Die AIDAcara lag nur 500 m von der Altstadt entfernt, am Hafenausgang standen aber auch Taxis, es fuhr eine Bimmelbahn (Rundfahrt für 7€) und einen Hop on Bus gab's auch.

Das Wetter war wunderbar sonnig bei ca. 23 Grad, aber mit stärkerem Wind als die Zeit vorher, sehr angenehm zum Laufen. Wir sind zunächst die Bucht entlang bis zu einem Kiesstrand, wo einige Hotels stehen, Liegen mieten konnte man dort wohl auch. Anschließend ging's zur Burg und von dort durch die klein Nebengassen der Altstadt, fernab vom touristischen Getümmel zurück zum Schiff.

Wir waren zuletzt 2006 auf Rhodos und die einzige größere Änderung, die mir aufgefallen ist, sind die vielen öffentlichen Toiletten mit Klofrau, die strikt darauf achtet, daß man die 50 Cent bezahlt und sich nicht so rein mogelt . Nach knapp 3 Stunden waren wir wieder zurück auf dem Schiff und inzwischen lag die Crystal Serenity neben uns und später kam noch die Crown Iris von Mano Cruises, von der hatte ich noch nie etwas gehört, aber man lernt ja nicht aus.

Abends gab's im Theater um 21.00 den Spielshowklassiker „Die Pyramide“ und anschließend um 22.00 auf dem Pooldeck die Haifischbar und den Offiziers Shantychor. Für uns, wie immer, die AIDA Bar (der Don Cosimo war aber auch zu gut).

20.10.19 Heraklion, Kreta (08:00-19:30), 23 Grad, sonnig

Kreta, mit ca. 624.000 Einwohnern, ist die größte griechische Insel und fünftgrößte Insel im Mittelmeer. In der Hauptstadt Heraklion leben rund 174.00 Menschen, sie ist sehr vom Tourismus geprägt, denn genau wie Rhodos gehört sie zu den sonnigsten Inseln im Mittelmeerraum.

 Als ich um 8:00 beim Anlegen aus der Balkontür guckte, sah ich mal wieder jede Menge dunkle Wolken. Aber wir haben uns angestrengt, beim Frühstück brav alles aufgegessen und siehe da, die Sonne lachte ab dann vom strahlend blauen Himmel.

In Heraklion darf man nicht im Hafengelände rumlaufen, sondern muß den kostenfreien Shuttlebus benutzen, der losfährt, wenn er voll ist, ansonsten alle 15 Minuten. Die Fahrzeit ist nur sehr kurz bis zum Hafengebäude. Dort kann man Autos oder E-Bikes mieten, Taxis stehen jede Menge draußen, die Bimmelbahn und der Hop on Bus fahren ab da und direkt am Ausgang ist die Haltestelle des öffentlichen Busses Nr. 20, der auch in die Innenstadt  und weiter nach Knossos fährt (pro Strecke 5€). Die Innenstadt ist allerdings nicht weit, zu Fuß braucht man nur gut 10 Minuten und es ist auch ganz leicht zu finden, wenn man immer der gelben Linie folgt.

Wir waren natürlich per Pedes unterwegs, im Gegensatz zu gestern war aber so gut wie kein Wind und wir haben ganz schön geschwitzt bei ca. 23 Grad. Ich muß gestehen, Heraklion finde ich nicht so toll, wenn man sich aber Mühe gibt und von den eingetretenen Touristenpfaden abweicht, entdeckt man doch noch ein paar ganz interessante Ecken. Besonders die Street Art an den Hauswänden hatte es mir angetan und ich habe dort einige Fotos gemacht. Zur Info habe ich auch mal die Liste der Ausflüge mit den Anfangs- und Endezeiten beigefügt, wenn man etwas mehr von der Insel sehen will, ist das vielleicht nicht uninteressant.

Wir waren, wie üblich, knapp 3 Stunden unterwegs und nachmittags konnten wir noch die Sonne auf dem Pooldeck genießen.

Abends war wieder Jackpot Bingo, das war immer sehr beliebt und man mußte zusehen, daß man noch einen Platz in der AIDA Bar bekam. Anschließend um 21.00 gab's dann im Theater die Show „Songbook“ mit Musik von Bryan Adams.

21.10.19 auf See, 24 Grad, sonnig

Vor unserem 2. Seetag  wurden die Uhren nachts um eine Stunde vorgestellt und so war die Zeit wieder wie zu Hause. Als ich aufwachte war es schon hell und der Himmel zeigte sich in strahlendem Blau. Bis auf ein paar weiße Wolken am Nachmittag blieb es auch so, es wurde 24 Grad warm, der Wind war mit Stärke 3 zwar an Deck zu spüren, aber die Wellen mit 0,5m so gut wie nicht, man hatte mehr so das Ententeichgefühl.

Nach dem Frühstück um 9.30 ging es erfolgreich auf Liegensuche in der Nähe des Pools, auf dem oberen Deck war zwar noch viel frei, aber dort schien es uns doch etwas zugig. Um 11.30  gab es Poolbrunch mit dem allerseits beliebten Freibier, wir sind aber lieber etwas später zum Mittagessen ins Calypso gegangen und haben unsere Sachen mitgenommen, da wir gerne eine längere Pause einlegen, wenn es draußen heiß wird. Nachmittags war die Liegensuche auch erneut problemlos, diesmal auf dem oberen Deck, der Wind war dort wegen der gestiegenen Temperaturen gar nicht mehr unangenehm.

Natürlich wurde tagsüber auch wieder jede Menge Programm angeboten:  verschiedene Workshops und Vorträge, Shuffleboard, ein Line Dance Marathon mit dem Tanzlehrer Joel, Porträt Foto Shooting, eine Weinprobe, Darts, die Ausflugspräsentation für Malta & Italien usw.

 

Abends um 21.00 stand das sehr beliebter Offiziers Shaken am Pool auf dem Programm, gefolgt von der Show des Gastkünstlers Terrel Woodbury, der ja schon mal im Theater aufgetreten war und  tolle Stimmung verbreitet hatte. Alles in allem war das ein perfekter Seetag, wie er besser nicht hätte sein können.

22.10.19 Catania, Sizilien (08:00-19:30), 24 Grad, sonnig

Als wir kurz vor 8.00 am Fuße des Ätna in Catania auf Sizilien anlegten, sah ich mal wieder viele Wolken und der Wind war noch frisch. Aber um 10.00, beim Start unseres Landgangs, strahlte die Sonne vom blauen Himmel und bei 24 Grad wurde es richtiggehend heiß.

Catania ist die zweitgrößte Stadt Siziliens mit ca. 316.000 Einwohnern. Nur 30 km vom Vulkan Ätna entfernt, wurde die Stadt 1669 durch einen Vulkanausbruch und 1693 durch ein Erdbeben fast vollständig zerstört und danach im Stil des römischen Barock wieder aufgebaut. Dazu hat man sehr viel Lavagestein benutzt, weswegen Catania auch „die schwarze Tochter des Ätna“ genannt wird. Die spätbarocke Altstadt ist 2002 zum UNESCO Welterbe erklärt worden

In Catania muß man ebenfalls den kostenfreien Hafenshuttle benutzen, aber das ist auch ganz gut so, denn die Strecke bis zum Hafenausgang ist doch ein ganz schönes Stück. Dort steht dann gleich die Hop on Bimmelbahn, Hop on Busse fahren auch und für weitere Ausflüge zum Ätna oder nach Acitrezza gibt es ebenfalls Busse (Preise siehe Foto).

In die Stadt ist es aber nicht weit zu laufen, aus dem Hafen raus etwas geradeaus und dann gleich links kommt man direkt zu den Hauptsehenswürdigkeiten (Piazza Delta Duomo, Dom, Kathedrale, Rathaus usw.). Da wir das bei unserem letzten Besuch gesehen hatten, sind wir weniger überlaufene Straßen lang gegangen und ich habe auch wieder ein wunderbares Künstlerviertel mit Wandmalereien usw. entdeckt. Zurück ging's dann doch noch am Domplatz vorbei und als wir nach ca. 2,5 Stunden beim Hafenausgang noch gut 15 Minuten in der prallen Sonne auf den Shuttlebus warten mußten, lief uns die Soße ganz schön runter.

Den Nachmittag verbrachte wir mit viel Nichtstun auf den Liegen an Deck, es war nicht das kleinste Wölkchen zu sehen und das mußten wir nochmal ausnutzen. Der Wetterbericht für den nächsten Tag in Valletta sah zwar noch ganz gut aus, aber danach sollte es gemäß Vorhersage  schlechter werden.

Abends gab's um 21.00 im Theater ein Rock Konzert mit den AIDA Stars und der Band Take Six und anschließend  um 21.45 Silent Party in der Anytime Bar.

23.10.19 Valletta, Malta (08:00-22:00), 23 Grad, sonnig

Die Hauptstadt der Republik Malta wurde aufgrund ihres kulturellen Reichtums als Gesamtmonument  1980 zum UNESCO Welterbe erklärt und allein schon wenn man die Stadt beim Einfahren in den Hafen sieht, wird einem schnell klar, warum. 

Leider hatte ich das  diesmal verschlafen, denn als ich  morgens aus der Balkontür guckte, dachte ich „Huch, ein Hochhaus fährt vorbei“, aber das war die MSC Bellissima, die grade einlief. Kurz danach kam dann noch die Costa Fascinosa, die am Tag vorher auch mit uns in Catania war. Sie lag allerdings auf der gegenüberliegenden Seite des Hafens, genau wie die Pacific Princess und die Passagiere mußten mit Hafenshuttlebooten übersetzen.

Wir sind, wie üblich, kurz vor 10.00 an Land und da wir nun bereits zum 7. Mal auf Malta waren, haben wir uns etwas abgelegenere Wege gesucht. Natürlich kann man es auch einfach habe, direkt vor dem Hafenausgang halten die Hop on Busse und es wird eigentlich alles verliehen, was Räder hat. Für die Nostalgiker stehen auch noch jede Menge Pferdekutschen da. Am einfachsten kommt man zu Fuß in die Oberstadt mit dem Aufzug (1€), allerdings sind Warteschlangen nicht ausgeschlossen. Alternativ dazu geht man die Treppe oder die Straße hoch, das ist zwar schweißtreibend, aber unterwegs sieht man auch mehr.

Apropos schweißtreibend, morgens, bei unserem 2,5 stündigen Rundgang, lachte die Sonne vom strahlend blauen Himmel und bei max. 23 Grad war es ganz schön warm. Nachmittags kamen ein paar weiße Wolken als wir uns auf dem Pooldeck ausgeruht haben, das war aber nicht weiter schlimm.

 

Abends um 21.15 war Fashion Night mit Live Ice Carving auf dem Pooldeck, daran anschließend dann die Show „Rythm“ mit den AIDA Stars. Ich habe dort kurz einige Bilder aufgenommen und mich dann wieder auf unseren Lieblingsplatz in der AIDA Bar verzogen, da war es am gemütlichsten.

24.10.19 auf See, 20 Grad, Regen und Gewitter, Windstärke 7

Auf See Richtung Cagliari, Sardinien, waren in der „AIDA heute“ zwei Fehler, erstens war als nächstes Ziel Korfu angegeben und zweitens gehörte wohl auch die Wettervorhersage zu Korfu, denn statt 24 Grad und Sonne fuhren wir durch ein dickes Regengebiet mit ordentlichem Gewitter.

Vormittags sah es noch gar nicht so übel aus, aber beim Mittagessen ging es dann los mit dem flüssigen Sonnenschein. Dazu Windstärke 7, aber nur 2 m Wellen, Seegang war also kaum zu spüren. Lufttemperatur 22 Grad, im Meer war es wärmer, nämlich 23 Grad.

Naja und was macht man dann an so einem Tag? Programm gab's natürlich jede Menge, essen und trinken ist auch immer eine Option, shoppen sowieso und man konnte ja auch noch ins Fitneßcenter. Die Bilder von diesem Tag hatte ich vormittags aufgenommen, als es noch trocken war, dazu noch ein paar Eindrücke vom Body & Soul (Fitneß), dem Shop und der AIDA Bar. Ich habe mir doch tatsächlich so ein strassbesetztes Schlüsselkartenband gekauft, obwohl ich die Bordkarte eigentlich nie vor dem Bauch baumeln habe, aber die Dinger sehen einfach schön aus und für 10€ kann man nichts dagegen sagen.

Im Theater wurde um 21:00 die Show „Dabei ist alles!“ gezeigt, die auf dem Pooldeck geplanten Aktivitäten mußten wegen des schlechten Wetters abgesagt werden. 

25.10.19 Cagliari, Sardinien(07:00-18:00), 20 Grad, sonnig

Der Tanz unter den Sternen gestern abend fiel, wie gesagt, leider dem Gewitter zum Opfer, daß das Pooldeck unter Wasser gesetzt hatte. Aber schon in der Nacht, als ich mal rausgeguckt habe, war der Himmel sternenklar und als es um 7.49 in Cagliari hell wurde, lachte die Sonne vom strahlend blauen Himmel.

Cagliari mit ca. 155.000 Einwohnern, ist die größte Stadt Sardiniens. Die Altstadt Castello genannt und befindet sich auf einer Hügelspitze,

Die Stadt erinnert mich an eine Mischung aus Cannes und Lissabon mit der breiten Uferstraße und dahinter geht es meist in engen Gassen den Berg hoch, einige Fahrstühle in die Oberstadt sind auch vorhanden.

Zwar war es noch etwas kühl, aber als wir kurz vor 10.00 an Land sind, wurde es zusehends wärmer bis gut 20 Grad und ich konnte meine Söckchen bald wieder ausziehen. Um zum Hafenausgang zu kommen, muß man hier auch den kostenfreien Shuttlebus benutzen, das dauert zwar nur gut 1,5 Minuten, aber Vorschrift ist Vorschrift, basta.

Wir sind in 2,5 Stunden ganz bis zum höchsten Punkt hochgegangen, von wo aus man einen tollen Blick auf die Stadt und den Hafen hatte. Natürlich kann man es auch einfacher haben, denn am Hafen fährt der Hop on Bus, die Bimmelbahn und Taxis und die öffentlichen Busse verkehren auch fast überall, selbst durch die engen Gassen bis hoch zum Archäologischen Museum (Bus Nr. 7). Aber wir wollten uns ja bewegen, denn bei dem wirklich ausgezeichneten Essen an Bord war das dringend notwendig.

Den Nachmittag konnten wir noch bei wunderbarem Sonnenschein auf dem Pooldeck verbringen, das mußten wir ausnutzen, denn am nächsten Tag sollten wir bereits den letzten Hafen der Reise, Mahon erreichen und da war auch schon Kofferpacken angesagt.

Abend gab's natürlich noch jede Menge Programm, um 20.30 Jackpot Bingo mit der Möglichkeit, 6.000€ zu gewinnen, um 21.00 im Theater die Show „Weltenwandler“, um 22.15 „Crew meets Band“ auf dem Pooldeck, gefolgt von der Black & White Party mit DJ Christian.

26.10.19 Mahon, Menorca (13:00-19:30), 22 Grad, sonnig

In der Nacht hatten wir den Wind von der Seite und ab und zu hat es ganz ordentlich gewackelt im vorderen Bereich des Schiffes wo unsere Kabine lag. Ich sag immer, da ist der Kapitän wieder über ein Schlagloch gefahren. Vormittags waren wir noch auf See und wir haben schon mal einen großen Teil der Koffer gepackt, denn am nächsten Tag ging es ja nach Hause.

Ab 11.40 ging die grandiose Einfahrt in den Naturhafen von Mahon, Menorca los, das hat mich an die Einfahrt nach Stockholm erinnert und von unserem Balkon hatte man einen tollen Blick.

Um kurz vor 13.00 legte  das Schiff an der Pier unmittelbar neben der Stadt  Mahón an. Sie hat  ca.  29.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der spanischen Baleareninsel Menorca, die bereits durch die Karthager gegründet wurde, die gesamt Insel Menorca gehört seit 1783 zu Spanien.

Kurz bevor wir an Land gingen, gab es einen kräftigen Regenguß, aber danach schien sofort wieder die Sonne und bei 22 Grad war es ganz schön warm.

Unmittelbar vor dem Schiff erstreckt sich die Uferpromenade mit Geschäften, Restaurants und Cafés und links raus, an der Straße entlang, kommt man zu einer großen Treppe, die hoch in die Altstadt führt. Von dort oben hat man einen tollen Blick über den Hafen und die gesamte Bucht.

Wir waren nochmal 2 Stunden unterwegs, bevor es dann endgültig zurück zum Schiff ging, die Koffer mußten ja auch noch fertig gepackt werden.

Um 17.00 hatte ich noch meinen Fototermin für das Farewell Dinner und abends war dann große Abschiedsparty auf dem Pooldeck mit Sektbüffet und der Show „Viva la Vida“.

27.10.19 Rückflug Mallorca - Hamburg

Wir hatten unsere Koffer nachts vor die Kabinentür gestellt, damit diese von der Crew in das Hafenterminal befördert werden konnten, wo sie nach Decks sortiert wieder abzuholen waren. Die Kofferbanderolen von der Hinreise mit der Kabinennummer sollte man dran lassen und so wurden zwei Tage zuvor nur die Abreiseinformationen auf die Kabine geliefert.

 Unser Transfer zum Flughafen  war erst für 15.45 angesetzt, da hatten wir beim Frühstück wenigstens keinen Streß. Außerdem durften wir bis 11.00 auf der Kabine bleiben, einer der Vorteile einer Suite bzw. Juniorsuite,  ansonsten muß man nämlich um 9.00 raus. Um 15.00 haben wir dann das Schiff endgültig verlassen, die Koffer in der Halle waren auch gut zu finden und als wir zu den Bussen kamen, wurde grade der erste zum Transfer geöffnet und fuhr schon um 15.20 los. Die Fahrt zum Flughafen dauerte gut 20 Minuten und wir konnten ziemlich als erste bei Eurowings einchecken.

Unser Flug EW 5433 ging pünktlich um 18.35, war ruhig und wir sind sogar 10 Minuten zu früh um 21.20 in Hamburg gelandet. Dafür dauerte es dann bis 22.00, bis wir unsere beiden Koffer hatten. Da wir aber nur rüber zum Hotel Radisson Blue mußten, wo wir noch eine Nacht geblieben sind, war das nicht weiter schlimm. Nach dem Einchecken gab's noch einen Absacker an der Bar und anschließend sind wir ziemlich müde ins Bett gefallen.  

28.10.19 Rückfahrt Hamburg - Bremen

Nach einer angenehmen Nacht im Hotel  ging's nach dem Frühstück  auf die Rückreise nach Hause. Zunächst mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof in Hamburg, dort stand ein IC abfahrbereit gegenüber vom Metronom, den wir eigentlich nach Bremen nehmen wollten. Da er ziemlich leer war, sind wir schnell eingestiegen und hatten somit 30 Minuten Fahrzeit gespart. Ab Bremen dann ein paar Stationen mit der Nordwestbahn und zum guten Schluß noch eine Strecke mit dem Taxi nach Hause.

Ein großer Berg Post erwartete uns, die Koffer mußten ausgepackt werden, zu essen war auch nichts mehr im Haus und schon hatte uns der Alltag wieder. Das Wetter war mit 12 Grad ziemlich kalt,  wir waren also endgültig angekommen, da konnte man sich gleich auf die nächste Fahrt freuen.

Beurteilung – Meine Eindrücke

1. Anreise
Gebucht über AIDA: Flug mit Alba Star, normale (spanische) Chartergesellschaft, „Service“ wie bei TUIfly (d.h. alles bezahlen), war okay. Ankunft in Bari: Ein Mitarbeiter von AIDA steht draußen, hakt uns auf einer Liste ab, sagt, in welchen Bus wir steigen müssen. Gut organisiert, kein Gedrängel.

2. Check-in
Nach dem Aussteigen aus dem Bus muß man die  Koffer selber rausholen und bei der Gepäckannahme abgeben. Das war problemlos, ohne Schlange. Der Check-in war ebenfalls schnell und problemlos. Wir konnten sofort auf die Kabine, der 1. Koffer stand schon da, der 2. kam kurze Zeit später.

3. Kabine
Wir hatten eine Juniorsuite (deshalb der schnelle Koffertransfer), 25qm groß + 6 qm Balkon. Sie hat 2 Einzelbetten, die zusammengestellt sind und zu meiner Freude etwas auseinander geschoben werden konnten. Nachteil in der Kabine, das Bad: die Dusche ist in der Badewanne, die Duschabtrennung besteht nur aus einer schmalen Scheibe, ständig setzt man beim Duschen das Bad unter Wasser, wenn man nicht aufpaßt. Rein klettern in die Wanne stelle ich mir bei starkem Seegang schwierig vor, was bei uns zum Glück nicht vorkam.

4. Essen

Lecker!!! Viel Auswahl, so wie es eben, bedingt durch die Größe des Schiffes, möglich ist. Für mich als Gemüseliebhaber besonders angenehm, ich konnte reichlich zuschlagen. Mein Man hatte mit seinen Lebensmittelallergien/Intoleranzen keine Probleme, als Ansprechpartner stand der Sous Chef immer zur Verfügung, falls mal etwas unklar war.

5. Restaurants
Wir haben fast immer im Calypso gegessen, mittags gab's nur einmal etwas Gedrängel, als alle Ausflüge auf einen Schlag zurückkamen und das Marktrestaurant nicht geöffnet hatte. Abends sind wir erst eine Stunde nach Öffnung essen gegangen, konnten uns aber immer irgendwo dazusetzen. Da doch einige Leute Getränkepakete gebucht hatten (so wie wir), klebten nicht mehr alle an ihren Stühlen wg. kostenfreiem Bier/Wein, sondern gingen nach dem Essen bald wieder.



6. Bars/Getränke
Wir hatten das Getränkepaket Comfort (Softdrinks, alkoholfreie Cocktails, Kaffee, Bier, Wein), damit sind wir wunderbar mit klargekommen, unterschreiben der Bons hat uns nicht genervt, was soll's. Nach ein paar Tagen brauchten wir bei Sodawasser gar keinen Bon mehr unterschreiben, man kannte uns. Die Getränke hatten ausgezeichnete Qualität.

7. Unterhaltung
Klasse, die Band (Take Six) in der AIDA Bar war toll, die Shows waren auch super. An Seetagen gab es immer Poolbrunch mit Musik, die in die Beine ging. Das Tagesprogramm war abwechslungsreich,  für jeden Geschmack war etwas dabei.

8. Ausflüge
Gut organisiert, es gibt keine Papiertickets mehr, Treffpunkt und Zeit steht im Bordportal und am Abend vorher an Aufstellern bei den Landausflugsschaltern. Die Bordkarte wird beim Ausflug gescannt.  

Einziges Problem bei den Ausflügen in Santorin: Es gab sehr viele Buchungen mit Beginn um 8.00 bzw. 8.20, aber nur das kleinere Markrestaurant öffnet um 7.00, das Calypso erst um 7.30. Dadurch gab es großes Gedrängel im Marktrestaurant, das war nervig, wir sind aber satt geworden und waren rechtzeitig fertig.

 

9. Mitarbeiter
Alle durchweg freundlich und hilfsbereit, egal, wo. So steht z. B. an Landtagen ein AIDA Hafenguide bei der Rezeption, der die Hafeninfos auch als Papierausgabe hat (konnte man sich auch schon am Abend vorher holen) und antwortet auf alle Fragen.

10. Sauberkeit
Super! Und ganz wichtig, ich habe kein einziges verstopftes Klo erlebt, auch nicht bei den öffentlichen Toiletten, das ist woanders nicht unbedingt der Fall.

11. Internet
Durch die Premium Buchung hatte ich 250 MB geschenkt, davon habe ich nur 150 MB verbraucht, da ich zusätzlich die Social Media Flat hatte (41,76 € für die 14 Tage). Das Internet war erstaunlich schnell und stabil, die ca. 20 Bilder und den Text von meinen täglichen Berichten zu posten hat im Schnitt so um die 90 Sekunden gedauert. Um zwischen den beiden Tarifen zu wechseln, mußte man sich auf demselben Gerät an- und abmelden. Das Bordportal finde ich klasse programmiert (bin selber Programmierer).

12. Publikum
1.222 Passagiere, davon 146 Kinder (teilweise waren noch Herbstferien), Altersschnitt 53,52, wobei die größte Gruppe allerdings zwischen 60-69 Jahre alt war, die Kinder haben den Schnitt deutlich nach oben gedrückt. Die Stimmung war super, die meisten waren gut drauf ohne merkliche Meckerpötte.


13. Abreise
Genausogut organisiert wie die Anreise. Nachts stellte man die Koffer vor die Tür, sie konnten vor der Abfahrt im Hafenterminal abgeholt werden. Beim Warten bei den Transferbussen  mußte man durch eine Absperrung gehen und bekam gesagt, in welchen Bus man steigen sollte. Wenn der voll war, mußten die nächsten warten, bis alle eingestiegen sind. Es gab dadurch kein Gedrängel. 

 

Fazit:
Es war eine tolle Reise, das Wetter war, bis auf einen Seetag, durchweg sonnig (das ist aber nicht der Verdienst von AIDA) und wir waren rundum zufrieden. AIDA ist absolut wieder in unsere Planungen aufgenommen, die nächsten  beiden Reise mit AIDA sind auch bereits gebucht!

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