AIDA Kreuzfahrten könnten nach Corona 10-15 Prozent im Preis steigen

AIDA Kreuzfahrtschiffe - die Flotte von AIDA Cruises / © AIDA

Costa Gruppen Chef kündigt Preissteigerungen an 

Michael Thamm, Chef der Costa Gruppe, zu der auch AIDA Cruises gehört, hat innerhalb eines Interviews gesagt, dass es im nächsten Jahr wohl zu Preissteigerungen bei Costa Crociere und AIDA Cruises kommen wird, so berichtet es die Welt

Die Preissteigerungen resultieren sicherlich aus den massiven Verlusten die weltweit in der Touristik eingefahren wurden durch die Corona-Pandemie. Die starken Kostenreduzierungen die durchgeführt wurden, haben bei weitem nicht das Ausmaß der Verluste auffangen können.

Insgesamt sollen etwa 400 Millionen Euro im Monat an Umsatzausfall auflaufen innerhalb der Costa Gruppe. Das sind schon enorme Mengen wenn man bedenkt, dass die Kreuzfahrt seit März nahezu still steht. Insofern ist eine Preissteigerung zwischen 10 und 15 Prozent, wohl bezogen auf den Katalogpreis, gar nicht so viel wie ich persönlich finde. Eine faktische Entscheidung über die künftige Preispolitik sei aber auch noch nicht gefallen.

Innerhalb der Corona-Pandemie gehört, wirtschaftlich gesehen, der Tourismus zu den größten Verlierern. Darunter auch die Kreuzfahrtbranche. Zwischenzeitlich konnten zahlreiche Schiffe wieder den Dienst aufnehmen, einige mussten ihn durch die steigenden Zahlen in Europa wieder einstellen. Hiervon sind auch die beiden Marken der Costa Gruppe betroffen. 

Costa hatte bereits Costa Deliziosa, Costa Diadema und Costa Smeralda wieder im Dienst. Mittlerweile wurden Costa Deliziosa und Costa Diadema wieder aus dem Dienst genommen, erstere pausiert vorerst nur den Zeitraum des griechischen Lockdowns. 

AIDA Cruises konnte erst am 17.10.2020 mit dem ersten Schiff (AIDAblu) starten. Nach der ersten Reise musste aufgrund von neuen Risikogebieten bereits umgeroutet werden, nach der zweiten Reise war bereits wieder Schluss – denn hier ging auch Deutschland in den Lockdown. Mit diesem hat auch AIDA Cruises entschieden, den Betrieb noch einmal zu pausieren – obwohl AIDAmar und AIDAperla Anfang November auf den Kanaren starten sollten. 

Stand heute sollten sechs Kreuzfahrtschiffe der Costa Gruppe wieder im Dienst stehen, das einzige Schiff, das nun fährt ist allerdings die Costa Smeralda. Alle weiteren, die bereits im Dienst waren oder für den Dienst vorbereitet wurden, pausieren wieder. 

Die Auslieferung an die Tafeln war bei weitem keine einmalige Sache: In Kooperation mit der European Food Banks Federation hatte AIDAsol bereits von Juli bis Oktober 2020 rund acht Tonnen hochwertige Lebensmittel sowie 4.000 Liter Getränke an die Tafeln in Marseille (Frankreich) gespendet. Im September 2020 hatte zudem AIDAaura über 2.000 Liter Getränke sowie eine Tonne Lebensmittel, darunter Süßigkeiten und Schokolade an die Tafeln in Tallinn (Estland) geliefert. Am 29. Oktober 2020 erhielt auch die Tafel Hamburg eine AIDA Lieferung: 24 Paletten und damit rund 16.000 Liter Wasser sowie circa 3,5 Tonnen Lebensmittel wurden in die Hansestadt gespendet. 

Die Reduzierung und Vermeidung von Lebensmittelabfällen sowie Plastik- und Einwegprodukten spielt bei AIDA Cruises seit jeher eine essenzielle Rolle. Dank zahlreicher Initiativen wie der kontinuierlichen Optimierung von Einkaufs- und Verarbeitungsprozessen entstehen an Bord der AIDA Flotte Jahr für Jahr weniger Lebensmittelabfälle. Das beeindruckende Ergebnis in 2019: Gegenüber dem Vorjahr konnten das Abfallaufkommen um 5,3 Prozent und die Lebensmittelabfälle um 15,2 Prozent pro Person und Tag an Bord gesenkt werden. 

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